Das Netzwerk

Im März 2015 fand in München eine Tagung zum Thema „Auswertung qualitativer Daten in der Kommunikationswissenschaft“ statt. Das Thema stieß auf reges Interesse und die Tagung ist vielen durch gewinnbringenden Austausch und anregende Diskussion in Erinnerung geblieben. In diesem Zusammenhang entstand die Idee, ein Netzwerk ins Leben zu rufen, um qualitativ Forschenden ein Forum für Informationen, Austausch und Diskussion zu bieten.

Diese Idee haben wir aufgegriffen und im Frühjahr 2016 das Netzwerk Qualitative Methoden gegründet, das allen interessierten Forscherinnen und Forschern (aus der Kommunikationswissenschaft, aber genauso aus den Nachbardisziplinen und natürlich im ganzen deutschsprachigen Raum) eine Plattform für Treffen, Information und Zusammenarbeit bietet. Dabei beabsichtigen wir nicht die Gründung einer weiteren Fachgruppe in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK). Gerade weil der gemeinsame Nenner des Netzwerks methodischer Natur ist, streben wir vielmehr danach, uns in bestehende Fachgruppen einzubringen (und das gilt selbstverständlich auch für die Pendants der DGPuK in Österreich und der Schweiz sowie in den Nachbarfächern).

Das Netzwerk Qualitative Methoden hat folgende Ziele:

  • Steigerung des Wissens und des Austauschs über die Forschung der Mitglieder sowie den State of the Art in Sachen qualitative Methoden (kritische Reflexion, Weiterentwicklung und Methodeninnovation);
  • Anregen von Kooperationen (für Forschungsprojekte, Tagungsbeiträge, Panel-Einreichungen), Organisation von Tagungen (alle zwei Jahre) und Publikationen sowie
  • Verbesserung der Sichtbarkeit qualitativer Methoden in der Kommunikationswissenschaft.

Für die Koordination des Netzwerks verantwortlich: Thomas Wiedemann (LMU München) und Christine Lohmeier (Universität Bremen)

Kontakt: netzwerk.qm@gmail.com